Der Frühling kommt, das Wetter wird langsam schöner und die Temperaturen angenehmer. In den Morgenstunden hörst du eifrig die Vögel singen und unterwegs begegnet dir auch schon mal das ein oder andere Bienchen. Doch jetzt wird auch die Zecke aktiv und ihren Stich (fälschlicherweise auch Biss genannt) solltest du ernst nehmen, da dieser auch Krankheitserreger übertragen kann.

Welche Krankheiten überträgt die Zecke?

Wenn du von einer Zecke gestochen wurdest, musst du sie schnellstmöglich entfernen. Denn durch den Zeckenstich können unter anderem Borreliose-Bakterien in die Blutbahn gelangen. Borreliose ist eine Infektionskrankheit dessen Bakterien das Nervensystem, die Organe sowie Gelenke und Gewebe befallen können. Doch wenn die Infektion rechtzeitig erkannt wird, ist es möglich sie im Frühstadium mit Antibiotikum zu behandeln.
Ein Typisches Symptom ist die Wanderröte, dessen ringförmige Rötung auch nach Tagen oder Wochen um die Einstichstelle zu erkennen ist. Gegen die Borreliose-Bakterien gibt es bislang keinen Impfstoff.

Eine weitere Gefahr besteht durch die Übertragung von FSME-Viren, also der Frühsommer-Meningoenzephalitis. Die Viren können zu Hirnhautentzündungen sowie zu Entzündungen des Gehirns und/oder Rückenmark führen. Das FSME-Virus kann nicht an der Ursache selber behandelt werden, Ärzte können nur etwas gegen die Beschwerden verabreichen. Der Körper muss mit dem Virus alleine klar kommen. So können Langzeitschäden durchaus bestehen bleiben.
Solltest du also in FSME-Risikogebieten unterwegs sein empfiehlt sich eine Impfung.

Wie kannst du dich vor Zecken schützen?

Zuerst solltest du dich fragen, ob es überhaupt einen Schutz vor Zecken gibt. Meiner Meinung nach gibt es keinen, der Einhundert Prozentige Sicherheit gibt. Doch du kannst das Risiko von einer Zecke befallen zu werden minimieren.

Zecken werden meist im Frühjahr, ab März aktiv. Wenn die Temperaturen über 10°C klettern und das mehrere Tage in Folge (man spricht von 3 Tagen), dann werden die kleinen Parasiten munter und beginnen damit sich einen Wirt zu suchen. Dabei klettern sie auf Zweige und lange Gräser um sich beim vorbeistreifen am Wirt festzuklammern. In der Regel klettern Zecken aber nicht höher als 150 cm.

Das Risiko, von einer Zecke gestochen zu werden kannst du mit folgenden Tipps minimieren:

  • Vermeide es, durch hohes Gras und dichtes Unterholz zu laufen.

  • Trage helle Kleidung, auf einer hellen Hose kannst du eine Zecke schneller erkennen und entfernen.

  • Trage lange Hosen und Shirts mit langen Ärmeln. Wenn möglich stecke die Hose in die Socken um der Zecke nicht die Möglichkeit zu geben dort auf deine Haut zu gelangen.

  • Benutze Zeckenabweisendes Mittel, dass du auf allen freien Körperstellen aufträgst.

  • Suche dich Regelmäßig nach Zecken ab, um diese frühzeitig zu entfernen.

  • Bei längeren Aufenthalten in FSME-Risikogebieten lasse dich vorher impfen.

Diese fünf Tipps sollen dir helfen, das Risiko eines Zeckenstiches zu reduzieren. Solltest du dennoch von einer Zecke erwischt werden, hilft dir bestimmt mein nächster Artikel Wie du eine Zecke entfernst!

Auch ganz interessant ist der Artikel über Zecken auf Hiking-Blog.de, dort gibts auch ein kurzes Video über die Vorgehensweise der Zecke.

Und wie siehts bei euch aus? Seid ihr auch schon von einer Zecke gestochen worden? Schreibt es in die Kommentare!

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3 Kommentare

    1. Danke für deinen Kommentar. Ja stimmt, es gibt keinen hundertprozentigen Schutz, aber wie erwähnt kann man das Risiko gestochen zu werden etwas minimieren.

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